Overcome the 60% passing score and improve the quality of assessment

GMS Z Med Ausbild. 2015 Oct 15;32(4):Doc43. doi: 10.3205/zma000985. eCollection 2015.

Abstract

It is not unusual for institutions around the world to have fixed standards (e.g., 60%) for all of their examinations. This creates problems in the creation of examinations, since all of the content has to be chosen with an eye toward this fixed standard. As a result, the validity of the decisions based on these examinations can be adversely influenced, making them less useful for their intended purposes. Over the past several decades, many institutions have addressed this problem by using standard setting methods which are defensible, acceptable, and credible [1], [2]. Many methods are available and the major reasons to use them is to ensure that test content is appropriately selected and to be as fair to the students and other test users as possible [2], [3]. One barrier to the wider use of these methods is that some institutions object to the fact that the fixed standard (e.g., 60%) has not been applied. However, it is possible to rescale the passing score so that it is equal to the fixed standard, and then apply that same rescaling calculation to all of the test scores. This ensures that the institutional guidelines are not violated and allows the application of accepted methods of standard-setting. In turn, the application of these methods allow the content of the test to be selected without regard to a fixed standard, increases the validity of the decisions being made, and ensures a fairer and more accurate test of students.

Es ist weltweit häufig üblich, formale Bestehensgrenzen (z. B. 60%) für alle Prüfungen festzulegen. Dies führt zu Problemen bei der Entwicklung von Prüfungen, da der gesamte Inhalt der Prüfung im Hinblick auf diesen festgelegten Standard abzustimmen ist. Infolgedessen kann die Validität der Entscheidungen, die auf diesen Prüfungen fußen, nachteilig beeinflusst werden und den Nutzen für ihren beabsichtigten Verwendungszweck einschränken.Im Laufe der letzten Jahrzehnte begegneten viele Institute diesem Problem durch die Verwendung von Verfahren des „Standard-Settings“, also Festlegungen der Bestehensgrenzen, die vertretbar, akzeptabel und zuverlässig sind [1], [2]. Hierzu steht eine Vielzahl an Methoden zur Verfügung und die Hauptgründe, diese zu nutzen, bestehen darin, sicherzustellen, dass der Testinhalt adäquat ausgewählt und so fair wie möglich gegenüber den Studierenden und anderen Testanwendern ist [2], [3].Ein Hindernis für die breitere Anwendung dieser Verfahren ist, dass vielerorts die Tatsache beanstandet wird, dass dabei die formal festgesetzte Bestehensgrenze (z. B. 60%) nicht eingehalten wird. Es ist jedoch möglich, durch Umskalierungen die Bestehensgrenze neu zu definieren, so dass diese dem festgelegten Standard entspricht und dieselbe Skalierung auf alle Testergebnisse anwendet. Dies stellt sicher, dass die institutionellen Richtlinien nicht verletzt werden und ermöglicht die Anwendung der anerkannten Verfahren des Standard-Settings. Im Gegenzug gestattet die Anwendung dieser Verfahren die Auswahl der Prüfungsinhalte ohne Berücksichtigung des festgelegten Standards, was die Validität der getroffenen Entscheidungen erhöht und eine gerechtere und genauere Prüfung der Studierenden ermöglich.

Publication types

  • Comparative Study

MeSH terms

  • Achievement*
  • Clinical Competence / standards*
  • Cross-Cultural Comparison
  • Educational Measurement / standards*
  • Humans
  • Quality Assurance, Health Care / standards*
  • Reference Standards
  • United States