Currently, few robust data are available to provide estimates of the environmental footprint and in particular the CO2 emissions of medical devices; however, existing life cycle assessments largely indicate that reusable materials have more favorable emissions and environmental footprints compared to disposable items. Thus, the challenge for every anesthesiology department is to identify items that can be used as reusable products for ecological and other reasons.A prerequisite for the use of reusable items is hygienically correct reprocessing and packaging. Here, a distinction must be made between noncritical, semicritical and critical medical devices, depending on the type of use. In addition, a distinction must be made between categories A-C, depending on the complexity of the reprocessing.In this narrative review article common reusable items used in anesthesiology are categorized and a standardized decision algorithm for reprocessing routes is proposed. Special attention is also given to the packaging of medical devices, which can contribute to the ecological footprint to a relevant extent.This article further explains the framework under which reprocessing can take place and analyzes the current state of knowledge on the life cycle assessment of reprocessing reusable devices.This requires the special commitment of clinically active anesthesiologists to include ecological aspects in the decision to use disposable or reusable items. In the medium term, comprehensible ecological key numbers should be provided on every medical device to make the ecological costs of the articles understandable in addition to the monetary costs.
Derzeit sind wenige robuste Daten verfügbar, die eine konkrete Abschätzung der ökologischen Bilanz – und insbesondere der CO2-Emissionen – medizinischer Sachartikel ermöglichen. Die bestehenden Lifecycle Assessments weisen größtenteils darauf hin, dass Mehrwegmaterialien die günstigere Emissions- und ökologische Bilanz im Vergleich zu Einmalartikeln haben.Somit stellt sich für jede anästhesiologische Klinik die Herausforderung, Sachartikel zu identifizieren, die als Mehrwegprodukt verwendet werden können und aus ökologischen und anderen Gründen verwendet werden sollten.Voraussetzungen für eine Nutzung von Mehrwegartikeln sind die hygienisch korrekte Aufbereitung und Verpackung. Hierbei sind unkritische, semikritische und kritische Medizinprodukte zu unterscheiden. Zusätzlich muss je nach Komplexität der Aufbereitung in die Kategorien A bis C unterschieden werden.In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden in der Anästhesiologie häufig verwendete Mehrwegartikel kategorisiert und ein standardisierter Entscheidungsalgorithmus für die Aufbereitungswege vorgeschlagen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auch der Verpackung der Medizinprodukte gewidmet, die in relevantem Maße zum ökologischen Fußabdruck beitragen kann.Es werden des Weiteren die Rahmenbedingungen erläutert, unter denen die Aufbereitung stattfinden kann, und der aktuelle Wissensstand zur Ökobilanz der Aufbereitung von Mehrwegprodukten wird analysiert.Es bedarf des besonderen Engagements der klinisch tätigen Anästhesisten und Anästhesistinnen, ökologische Aspekte in die Entscheidung zur Nutzung von Einweg- und Mehrwegartikeln einzubringen. Mittelfristig sind für den Nutzer verständliche ökologische Kennzahlen auf jedem Medizinprodukt zu fordern, damit neben den monetären auch die ökologischen Kosten der Verwendung von Sachartikeln nachvollziehbar werden.
Keywords: Anesthesiology; CO2 emissions; Climate change; Recommendations; Sustainability.
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