Background: To improve exclusive breastfeeding, we must resolve challenges for mothers and babies. This study aims to determine the maternal factors contributing to failure of exclusive breastfeeding.
Methods: This cross-sectional study was conducted in all infants who had attended the healthcare centers for their first 6‑month vaccinations from 2019 to 2021 in Babol, Iran. Maternal factors were collected using a checklist, including demographic, social, and midwifery information. Failure of exclusive breastfeeding was defined as using anything other than breast milk, such as pacifiers, bottles, sugar water, or complementary feeding for infants during the first 6 months of life. Binary logistic analysis examined the influence of predictor variables on exclusive breastfeeding. The significance level was set at P < 0.05.
Result: Out of the 1400 infants, at the end of the study, 413 (29.5%) were exclusively breastfed. Multivariate regression showed education level (odds ratio [OR]: 1.42, P = 0.003) and urban residence (OR: 1.89, P < 0.001) to be associated with increased discontinuation, while term pregnancy (OR: 0.47, P = 0.008) served as a preventive factor. Breastfeeding education (OR: 6.7, P = 0.067) and breast problems (OR: 6.4, P = 0.082) had a sixfold effect on the decrease and increase of discontinuation of exclusive breastfeeding, respectively, although this relationship was not statistically significant.
Conclusion: This study showed that preterm delivery, higher education, and living in an urban area can increase the probability of failure of exclusive breastfeeding. These findings provide valuable insights for healthcare professionals and policymakers promoting and supporting exclusive breastfeeding.
Zusammenfassung: HINTERGRUND: Um das ausschließliche Stillen zu fördern, müssen bestehende Herausforderungen für Mütter und Kinder überwunden werden. Ziel der vorliegenden Studie war es, die mütterlichen Faktoren zu bestimmen, die zum Scheitern des ausschließlichen Stillens beitragen.
Methoden: Die vorliegende Querschnittsstudie wurde an allen Säuglingen durchgeführt, die zwischen 2019 und 2021 zu ihrer 6‑Monats-Impfung Gesundheitszentren in Babol, Iran, aufsuchten. Mütterliche Faktoren wurden anhand eines strukturierten Fragebogens erhoben und umfassten demografische, soziale und geburtsbezogene Informationen. Ein Misserfolg des ausschließlichen Stillens wurde definiert als die Gabe jeglicher Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch in den ersten 6 Lebensmonaten, einschließlich Schnuller, Fläschchen, Zuckerwasser oder Beikost. Der Einfluss prädiktiver Variablen wurde mittels binärer logistischer Regression analysiert; das Signifikanzniveau lag bei p < 0,05.
Ergebnisse: Von 1400 in die Endanalyse eingeschlossenen Säuglingen wurden 413 (29,5 %) ausschließlich gestillt. Die multivariate Regression zeigte, dass ein höheres Bildungsniveau der Mutter (Odds Ratio, OR: 1,42; p = 0,003) und städtischer Wohnort (OR: 1,89; p < 0,001) mit einer erhöhten Abbruchwahrscheinlichkeit verbunden waren, während eine termingerechte Schwangerschaft einen protektiven Effekt hatte (OR: 0,47; p = 0,008). Stillberatung (OR: 0,64; p = 0,067) sowie Brustprobleme (OR: 6,4; p = 0,082) beeinflussten die Abbruchrate jeweils mit 6‑facher Wirkung in reduzierender bzw. erhöhender Richtung, erreichten jedoch keine statistische Signifikanz.
Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass Frühgeburten, ein höheres Bildungsniveau der Mutter und das Leben in urbanen Regionen das Risiko des Scheiterns des ausschließlichen Stillens erhöhen können. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für Gesundheitsfachkräfte und politische Entscheidungsträger, die Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung des ausschließlichen Stillens entwickeln.
Keywords: Breastfeeding cessation; Infant feeding practices; Lactation; Public health; Risk factors.
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